
»Zwielicht 21« von Achim Hildebrand + Michael Schmidt
Amazon, 2024, 276 Seiten
ISBN 978-3818754259
20 Euro
Seit vielen Jahren zeichnet sich das Horrormagazin »Zwielicht« durch eine Vielfalt an Themen sowie eine Mixtur aus unbekannten Jungautoren, versierten Szenegrößen sowie klassischem Urgestein der Szene aus. Das ist bei Nr. 21 nicht anders. Schon die erste Erzählung, Charline Winters »The Trains Have Eyes«, erweist sich als eine Tour de Force in Sachen Horror. Alena, die mit ihrer lesbischen Freundin deren Eltern besucht, erlebt einen Albtraum ohne Ende. Ein schon fast klassisch anmutender Schocker, der an Shirley Jackson erinnert. John Lentzsch erzählt in »Nacht für Nacht« davon, dass selbst der Tod noch weiteres Grauen bereithält. Historisch-düster. Michael Tillmann lässt in »Peepshow Bizarre« während einer makabren Peepshow eine Zombieseuche ausbrechen. Solide. Maximilian Wust begibt sich mit »Die Wasserrutsche« überzeugend auf das Gebiet der alltäglichen Albträume. Die Rutschfahrt in einem Freibad will einfach kein Ende nehmen. In Karin Reddemanns »Müll« enthüllt das Gespräch dreier Freunde eine zut…