
Horst Illmer, Mitglied der Redaktion der phantastisch!, verantwortlich für die Rubrik „Updates – Nachrichten und Neuheiten“.
Geboren wurde ich 1958 in Würzburg, wo ich seither lebe, arbeite, lese und sammle.
Zur Science Fiction kam ich, wie so viele meiner Generation, über die PERRY RHODAN-Serie. Als 1980 am Würzburger Science-Fiction-Stammtisch das Fanzine COSMONAUT aus der Wiege gehoben wurde, war ich mit dabei, und seither hat mich das Schreiben von Science-Fiction-Texten nicht mehr losgelassen. Nach Zwischenspielen bei Das Science Fiction Jahr (Heyne), der Science Fiction Times, bei Science Fiction Media und Sternenfeuer gehörte ich von Beginn an zum Redaktionsteam von phantastisch! Das Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror (wofür ich, kaum 25 Jahre später, gemeinsam mit dem Chefredakteur Klaus Bollhöfener und dem ganzen Team, den Kurd Laßwitz Preis 2026 für »langjährige herausragende Leistungen im Bereich der SF« erhielt).
Einzelne meiner Arbeiten erschienen zudem in den Magazinen NOVA, CAMP, EXODUS und in ›Marginalien…, der »Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie« der Pirckheimer Gesellschaft.
1998 erfolgte die Veröffentlichung der Bibliographie Science Fiction & Fantasy. Buch-Erstausgaben 1945–1995 (Harrassowitz Verlag). Seit 1999 erscheint regelmäßig der TEMPORAMORES-Newsletter für »Nachrichten aus der Zukunft«, der zusammen mit anderen Serviceleistungen auf der Seite www.temporamores.de abzurufen ist.
Im Jahr 2014 erschien meine Übersetzung des Romans Verlorene Paradiese von Ursula K. Le Guin im Atlantis Verlag, eine Leistung, die 2015 mit zwei Kurd Laßwitz Preisen (»Bester ausländischer SF-Roman« und »Beste Übersetzung«) ausgezeichnet wurde.
Für die H. G. Wells-Edition der Edition Phantasia verfasste ich die Nachworte und übersetzte für den Memoranda Verlag, gemeinsam mit meiner Frau Matita, Teile der dreibändigen Weltenschöpfer-Reihe von Charles Platt. Für die seit 2021 im Hirnkost Verlag erscheinende Reihe »Wiederentdeckte Schätze der deutschsprachigen Science Fiction« schrieb ich die Vorworte zu Werken von Albert Daiber (Die Weltensegler) und Paul Gurk (Tuzub 37).
Für die 2024 im Schulmuseum Lohr-Sendelbach präsentierte Comic-Ausstellung »Bildergeschichten im Laufe der Jahrzehnte« verfasste ich sowohl die Pressemitteilungen als auch die Ausstellungstexte.
Zuletzt wurde ich für das gemeinsam mit Klaus Geus, Wolfgang Both und Klaus Scheffler verfasste Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945 (Memoranda) im Sommer 2026 erneut mit einem Kurd Laßwitz Preis (»Bester deutschsprachiger Sachtext«) ausgezeichnet.
Mit inzwischen über 150 Fachartikeln und mehr als eintausend Buchbesprechungen (viele davon online unter www.comicdealer.de nachzulesen) zeige ich täglich mein bis heute ungebrochenes Interesse an der phantastischen Literatur aller Zeiten, Sprachen und Formen.
Es bleibt noch viel zu tun …